Drei Verben helfen, das Bild richtig einzuordnen.
Vorschlagen, wählen und ernennen sind verschiedene Handlungen. Der Bundespräsident wirkt an der Regierungsbildung mit, führt dadurch aber nicht selbst die laufenden Regierungsgeschäfte.
Die Aufgabenbeschreibung nennt Gustav Heinemann, Helmut Schmidt und das Jahr 1974. Für die Antwort muss man jedoch keine Gesichter erraten: Entscheidend ist die verfassungsrechtliche Rolle des Bundespräsidenten.

Die anderen drei Antworten
Die anderen Antworten schreiben dem Präsidenten Aufgaben der Regierung oder parlamentarischer Kontrolle zu.
Er / Sie führt die Regierungsgeschäfte.
Die Regierungsgeschäfte führt die Bundesregierung unter Leitung des Bundeskanzlers. Das ist nicht die Aufgabe des Staatsoberhaupts.
Er / Sie kontrolliert die Regierungspartei.
Die parlamentarische Kontrolle der Regierung liegt beim Bundestag; die Kontrolle einer Regierungspartei ist nicht die hier gesuchte Präsidentenaufgabe.
Er / Sie wählt die Minister / Ministerinnen aus.
Der Kanzler schlägt die Bundesminister vor. Der Bundespräsident ernennt sie auf diesen Vorschlag und wählt sie nicht selbst politisch aus.
Der erste Wahlvorschlag ist nicht das ganze Verfahren.
Artikel 63 enthält weitere Wahlphasen für den Fall, dass die vorgeschlagene Person nicht gewählt wird. Die kurze Testantwort beschreibt die präsidiale Aufgabe zu Beginn dieses Verfahrens.
Das Originalfoto und die beiden redaktionellen Illustrationen haben unterschiedliche Funktionen. Das Foto gehört zur vorhandenen Testaufgabe; die Illustrationen zeigen nur fiktive heutige Lern- und Gebäudeszenen.
Artikel 63 · Grundgesetz ↗Präsident: vorschlagen und ernennen. Bundestag: wählen.
Die Ernennungsurkunde auf dem Bild ersetzt keine parlamentarische Wahl.
Drei Wörter für diese Frage
- vorschlagento propose
- Eine Person für eine anschließende Wahl benennen.
- die Ernennungsurkundecertificate of appointment
- Das Dokument zur förmlichen Einsetzung in ein Amt.
- die Regierungsgeschäftegovernment business
- Die laufende Arbeit der Regierung.
