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086Die Bundesversammlung

Die Bundesversammlung wählt den Bundespräsidenten.

Für diese Wahl kommt ein besonderes Gremium zusammen: Bundestagsmitglieder und ebenso viele von den Landesparlamenten gewählte Mitglieder.

Ca. 4 Min. LesezeitStand: 19. Oktober 2026
Weiße unbeschriftete Wahlurne mit gefaltetem Papier auf einem dunklen Holztisch.
GrundgesetzArtikel 54
Symbolisches Wahlmotiv; kein Originalmaterial einer Bundesversammlung.
Die Antwort in Kürze

Die Bundesversammlung.

Artikel 54 überträgt die Präsidentenwahl der Bundesversammlung. Sie besteht aus allen Bundestagsmitgliedern und der gleichen Zahl von Mitgliedern, die die Landesparlamente wählen.

Einmal selbst ausprobierenOriginalfrage · Nr. 086
Wer wählt in Deutschland den Bundespräsidenten / die Bundespräsidentin?

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Eine besondere Zusammensetzung für eine besondere Wahl.

Die Länder entsenden hier nicht einfach dieselben Personen wie in den Bundesrat. Ihre Parlamente wählen Mitglieder der Bundesversammlung nach den dafür geltenden Regeln. Darunter können auch Personen sein, die kein parlamentarisches Mandat haben.

Die Bundesversammlung arbeitet nicht als dauerhaftes Gesetzgebungsparlament. Ihre Aufgabe ist die Wahl des Staatsoberhaupts. Der ähnlich klingende Name „Bundesversammlung“ sollte daher als eigener Begriff gelernt werden.

Ein Mann mit langen kupferfarbenen Wellen spricht mit einer Frau mit kurzem glattem Haar neben einem Gewächshaus.
Fiktives Lerngespräch über die Zusammensetzung eines Wahlgremiums.

Die anderen drei Antworten

Der gemeinsame Namensanfang „Bundes-“ reicht zur Zuordnung nicht aus.

der Bundesrat

Im Bundesrat sitzen Mitglieder der Landesregierungen. Er ist nicht die besondere Versammlung zur Präsidentenwahl.

das Bundesparlament

Die Bundestagsmitglieder sind nur ein Teil der Bundesversammlung. Der Bundestag allein wählt das Staatsoberhaupt nicht.

das Bundesverfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet Verfassungsfragen. Es wählt nicht den Bundespräsidenten.

Auch das Wahlverfahren hat mehrere mögliche Durchgänge.

In den ersten beiden Wahlgängen ist die Mehrheit der Mitglieder der Bundesversammlung erforderlich. In einem weiteren Wahlgang genügt die höchste Stimmenzahl. Diese Regeln sind nicht mit der Kanzlerwahl gleichzusetzen.

Die Amtszeit beträgt fünf Jahre; eine anschließende Wiederwahl ist einmal zulässig. Das erklärt, warum eine Person mehrmals auf einer Präsidentenwahlseite erscheinen kann, ohne dass das Amt unbegrenzt verliehen wird.

Artikel 54 · Grundgesetz ↗
Dein Merksatz

Bundesversammlung → Bundespräsident.

Bundestag → Bundeskanzler ist das andere Wahlpaar.

Drei Wörter für diese Frage

die BundesversammlungFederal Convention
Das besondere Gremium zur Wahl des Bundespräsidenten.
die Amtszeitterm of office
Die vorgesehene Dauer der Ausübung eines Amtes.
die Landesvertretungstate parliament
Hier die gewählte Volksvertretung eines Bundeslandes.
Grundgesetz · Artikel 54 ↗
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Quellen & Einordnung

Eigenständig formulierte Lernhilfe, keine offizielle BAMF-Veröffentlichung und keine Beratung für einen Einzelfall. Die unten genannten Quellen wurden am 19. Oktober 2026 für die erläuterten Aussagen geprüft; die Testfrage stammt aus dem vorhandenen Fragenbestand.

Die beiden redaktionellen Bilder sind KI-generierte Illustrationen. Sie dokumentieren keine tatsächlichen Ereignisse oder Behördenvorgänge.