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150Ein öffentliches Ehrenamt

Ein Schöffe ist ein ehrenamtlicher Richter.

Das Amt ermöglicht richterliche Mitwirkung ohne den Beruf eines Richters auszuüben. Ehrenamtlich bedeutet hier nicht unverbindlich.

Ca. 4 Min. LesezeitStand: 20. Oktober 2026
KI-generierter dunkelblauer Mantel über einem leeren Holzstuhl neben Tisch, geschlossenem Notizbuch und Tasse.
Gerichtsverfassungsgesetz§ 31
Symbolbild für Zeit, die jemand einem öffentlichen Ehrenamt widmet.
Die Antwort in Kürze

Ein ehrenamtlicher Richter oder eine ehrenamtliche Richterin.

Schöffen sind ehrenamtliche Laienrichter in bestimmten Strafverfahren. Sie entscheiden zusammen mit Berufsrichtern. Das Amt ist weder ein kommunales Vertretungsamt noch die Bezeichnung für ein abgeschlossenes Jurastudium.

Einmal selbst ausprobierenOriginalfrage · Nr. 150
Ein Gerichtsschöffe / eine Gerichtsschöffin in Deutschland ist …

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Ehrenamtlich, aber mit echter Verantwortung.

§ 31 des Gerichtsverfassungsgesetzes bezeichnet das Schöffenamt ausdrücklich als Ehrenamt. Schöffen bringen ihre Mitwirkung als Laienrichter in das Gericht ein. Ein Jurastudium ist nicht das Merkmal, das den Begriff definiert; entscheidend ist die Berufung in dieses richterliche Amt.

In der Hauptverhandlung haben sie grundsätzlich richterliche Befugnisse und gleiches Stimmrecht. Ehrenamtlich heißt daher nicht, nur als Gast zuzuhören. Die Aufgabe verlangt sorgfältige Teilnahme an der Beurteilung des konkreten Falls.

Drei fiktive Erwachsene mit kurzem silbernem Haar, langem glattem schwarzem Haar und rasiertem Kopf besprechen bürgerschaftliche Aufgaben.
KI-generiertes Nachbarschaftsgespräch, keine tatsächlichen Schöffen oder Gerichtsverhandlung.

Die anderen drei Antworten

Keine der übrigen Antworten beschreibt das Schöffenamt.

der Stellvertreter / die Stellvertreterin des Stadtoberhaupts.

Eine Stellvertretung des Stadtoberhaupts ist eine kommunale Aufgabe. Ein Gerichtsschöffe wirkt dagegen an gerichtlichen Entscheidungen mit. Die Wörter bezeichnen verschiedene Ämter.

ein Mitglied eines Gemeinderats.

Ein Gemeinderatsmitglied wirkt an kommunalen Entscheidungen mit. Ein Schöffe gehört in seinem Verfahren zur Richterbank, nicht aufgrund dieses Amtes zum Gemeinderat.

eine Person, die Jura studiert hat.

Wer Jura studiert hat, ist nicht allein deshalb Schöffe. Das Amt ist ein Ehrenamt für Laienrichter und wird nicht durch ein Studienzeugnis verliehen.

„Volunteer judge“ ist eine verkürzte Übersetzung.

Die vorhandene englische Testantwort verwendet „volunteer judge“. Präziser ist hier honorary lay judge: Die Übernahme kann eine staatsbürgerliche Pflicht sein. Gesetzliche Ablehnungsgründe bestehen, aber Ehrenamt heißt nicht, dass ein berufener Schöffe nach Belieben zu Terminen kommen kann.

Ehrenamtlich bedeutet auch nicht, dass alle Kosten selbst getragen werden müssen. Das Gesetz sieht Entschädigung unter anderem für Fahrtkosten, Zeitversäumnis und Verdienstausfall vor. Das bleibt von einer Tätigkeit als Berufsrichter zu unterscheiden.

§ 31 · Gerichtsverfassungsgesetz ↗
Dein Merksatz

Schöffe = Ehrenamt + Richteraufgabe.

Merke dir beide Teile. Nur „freiwillig“ wäre zu ungenau, nur „Jura studiert“ wäre falsch. Das Amt verbindet bürgerschaftliche Mitwirkung mit richterlicher Verantwortung.

Drei Wörter für diese Frage

ehrenamtlichhonorary / non-professional
Hier: ein öffentliches Amt außerhalb des Berufsrichteramts.
der Laienrichter / die Laienrichterinlay judge
Eine nicht als Berufsrichter tätige Person mit richterlicher Aufgabe im Verfahren.
die Entschädigungcompensation
Gesetzlicher Ausgleich für bestimmte Kosten, Zeit oder Ausfälle.
Gerichtsverfassungsgesetz · § 31 ↗
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Quellen & Einordnung

Eigenständig formulierte Lernhilfe, keine offizielle BAMF-Veröffentlichung und keine Beratung für einen Einzelfall. Die unten genannten Quellen wurden am 20. Oktober 2026 für die erläuterten Aussagen geprüft; die Testfrage stammt aus dem vorhandenen Fragenbestand.

Die beiden redaktionellen Bilder sind KI-generierte Illustrationen. Sie dokumentieren keine tatsächlichen Ereignisse oder Behördenvorgänge.