Einmal selbst ausprobieren
211Person, Politik und Zeitraum verbinden

Willy Brandt steht für die Ostverträge und die Politik der Annäherung.

Hier geht es um Entspannung zu Beginn der 1970er Jahre, nicht um die Wiedervereinigung von 1990.

Ca. 4 Min. LesezeitStand: 20. Oktober 2026
KI-generierte zwei gegenüberliegende leere Stühle an einem kleinen Gesprächstisch.
Deutscher BundestagOstverträge 1970/1972
Heutiges Symbol für Gesprächsbereitschaft; keine historische Vertragsunterzeichnung.
Die Antwort in Kürze

Willy Brandt.

Unter Bundeskanzler Willy Brandt wurden 1970 die Verträge von Moskau und Warschau unterzeichnet. Sie sollten die Beziehungen zu östlichen Nachbarn verbessern und verpflichteten zum Gewaltverzicht.

Einmal selbst ausprobierenOriginalfrage · Nr. 211
Welcher Politiker steht für die "Ostverträge"?

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„Ostverträge“ nennt Abkommen, „Ostpolitik“ den weiteren politischen Ansatz.

Der Begriff Ostverträge fasst mehrere Vereinbarungen zusammen. Die Verträge mit der Sowjetunion und Polen sind zentrale Beispiele. Für die Testfrage verbindet man diese Abkommen mit Brandts Kanzlerschaft von 1969 bis 1974.

Verhandlungen sollten praktische Beziehungen trotz unterschiedlicher politischer Systeme ermöglichen. Eine Vereinbarung mit einem anderen Staat bedeutet nicht, dessen politische Ordnung zu übernehmen. Die Suche nach Verständigung ist deshalb etwas anderes als der Beitritt zu dessen Militärbündnis.

Zwei fiktive Erwachsene mit langen blonden Locken und kurzem schwarzem Haar vergleichen historische Begriffe.
KI-generierte Lernszene; die Personen stellen keine damaligen Politiker dar.

Die anderen drei Antworten

Die anderen Namen passen nicht zur gesuchten politischen Phase.

Helmut Kohl

Helmut Kohl war von 1982 bis 1998 Bundeskanzler und wird mit der Einheit 1990 verbunden. Die Ostverträge wurden zuvor unter Brandt geschlossen.

Michail Gorbatschow

Michail Gorbatschow war ein sowjetischer Politiker und spielte später beim Ende der Teilung eine wichtige Rolle. Gesucht ist hier aber der deutsche Kanzler, der für die Ostverträge steht.

Ludwig Erhard

Ludwig Erhards Kanzlerschaft dauerte von 1963 bis 1966. Sie lag vor Brandts Regierung und den Verträgen von Moskau und Warschau 1970.

Ein bekannter Name ersetzt nicht die gemeinsame diplomatische Arbeit.

Die Zuordnung zu Brandt heißt nicht, dass er allein verhandelte oder entschied. Außenminister Walter Scheel, weitere Beteiligte und das Parlament wirkten mit. Im Bundestag waren die Verträge politisch umstritten.

Unterschrift und Inkrafttreten sind verschiedene Schritte. Moskau und Warschau wurden 1970 unterzeichnet; die beiden Verträge traten am 3. Juni 1972 in Kraft. Keines der beiden Jahre ist das Jahr der Wiedervereinigung.

Ostverträge 1970/1972 · Deutscher Bundestag ↗
Dein Merksatz

Brandt: Ostverträge. Kohl: Einheit.

Ergänze zu Brandt die frühe 1970er-Zeit und zu Kohl das Jahr 1990. Die Stichwörter dienen der Zuordnung, nicht als vollständige Biografien.

Drei Wörter für diese Frage

die Annäherungrapprochement
Eine Verbesserung von Beziehungen trotz bestehender Unterschiede.
der Gewaltverzichtrenunciation of force
Die Verpflichtung, Konflikte nicht mit Gewalt auszutragen.
in Kraft tretento enter into force
Rechtlich wirksam werden; das ist nicht immer der Tag der Unterschrift.
Deutscher Bundestag · Die Ostverträge treten in Kraft ↗
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Quellen & Einordnung

Eigenständig formulierte Lernhilfe, keine offizielle BAMF-Veröffentlichung und keine Beratung für einen Einzelfall. Die unten genannten Quellen wurden am 20. Oktober 2026 für die erläuterten Aussagen geprüft; die Testfrage stammt aus dem vorhandenen Fragenbestand.

Die beiden redaktionellen Bilder sind KI-generierte Illustrationen. Sie dokumentieren keine tatsächlichen Ereignisse oder Behördenvorgänge.