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061Demokratische Legitimation

Volkssouveränität: Staatsgewalt geht vom Volk aus.

Wer darf für alle verbindlich entscheiden? In einer Demokratie muss öffentliche Macht auf das Volk zurückgeführt werden können.

Ca. 4 Min. LesezeitStand: 19. Oktober 2026
Leerer Versammlungsraum mit Holzstühlen und einer niedrigen Bühne.
GrundgesetzArtikel 20 Absatz 2
Fiktiver Raum für öffentliche Begegnungen als Illustration demokratischer Beteiligung.
Die Antwort in Kürze

Die Staatsgewalt geht vom Volke aus.

Volkssouveränität bezeichnet den demokratischen Ursprung staatlicher Herrschaft. Nicht ein erblicher Herrscher, ein Gericht oder ein Verband besitzt die Staatsgewalt aus eigenem Recht.

Einmal selbst ausprobierenOriginalfrage · Nr. 061
Was bedeutet "Volkssouveränität"?

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Vom Ursprung der Macht zur Zuständigkeit im Alltag.

Wahlberechtigte wählen ein Parlament; dieses trifft Entscheidungen und kontrolliert die Regierung. Behörden handeln innerhalb gesetzlicher Zuständigkeiten. So wird öffentliche Macht durch verfassungsmäßige Verfahren legitimiert und begrenzt.

Volkssouveränität bedeutet deshalb nicht, dass jede einzelne Person unmittelbar jede staatliche Entscheidung treffen darf. Artikel 20 nennt Wahlen, Abstimmungen und die besonderen Organe von Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung.

Drei Erwachsene sprechen an der geöffneten Tür eines Versammlungsraums.
Fiktive Alltagsszene; das Aussehen sagt nichts über Wahlrecht oder politische Ansichten aus.

Die anderen drei Antworten

Keine der anderen Antworten beschreibt den Ursprung demokratischer Staatsgewalt.

Der König / die Königin herrscht über das Volk.

Eine Herrschaft aus erblichem Königsrecht ist nicht die Bedeutung von Volkssouveränität. Deutschland ist eine Republik.

Das Bundesverfassungsgericht steht über der Verfassung.

Das Bundesverfassungsgericht prüft anhand des Grundgesetzes. Es steht nicht über der Verfassung und ist nicht der Ursprung aller Staatsgewalt.

Die Interessenverbände üben die Souveränität zusammen mit der Regierung aus.

Verbände dürfen Interessen vertreten und politische Debatten beeinflussen. Daraus folgt keine gemeinsame Souveränität mit der Regierung.

Auch eine Mehrheit ist an die Verfassung gebunden.

Demokratische Zustimmung hebt Grundrechte und rechtsstaatliche Regeln nicht auf. Eine Mehrheit darf nicht beliebig über die Rechte anderer verfügen.

Die Formel sagt, woher Staatsgewalt kommt. Welche Wahlen oder Abstimmungen stattfinden und wer teilnehmen darf, regeln die jeweiligen Verfassungs- und Wahlvorschriften.

Artikel 20 Absatz 2 · Grundgesetz ↗
Dein Merksatz

Volkssouveränität fragt: Woher kommt die Staatsgewalt?

Die Antwort lautet „vom Volk“. Einzelne Organe üben diese Macht in geregelten Zuständigkeiten aus.

Drei Wörter für diese Frage

die Souveränitätsovereignty
Die grundlegende politische Herrschaftsgewalt.
die Legitimationlegitimacy
Die demokratische und rechtliche Begründung einer Befugnis.
der Interessenverbandinterest group
Eine Organisation, die gemeinsame Interessen vertritt.
Grundgesetz · Artikel 20 ↗
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Quellen & Einordnung

Eigenständig formulierte Lernhilfe, keine offizielle BAMF-Veröffentlichung und keine Beratung für einen Einzelfall. Die unten genannten Quellen wurden am 19. Oktober 2026 für die erläuterten Aussagen geprüft; die Testfrage stammt aus dem vorhandenen Fragenbestand.

Die beiden redaktionellen Bilder sind KI-generierte Illustrationen. Sie dokumentieren keine tatsächlichen Ereignisse oder Behördenvorgänge.