Einmal selbst ausprobieren
126Post vor der Wahl

Die Gemeinde schickt die Wahlbenachrichtigung.

Das Schreiben informiert über die Eintragung ins Wählerverzeichnis und über die praktische Teilnahme.

Ca. 4 Min. LesezeitStand: 20. Oktober 2026
KI-generierter unbeschrifteter Briefumschlag in einem schlichten Wohnhausbriefkasten ohne Namen oder Adresse.
Die BundeswahlleiterinWahlbenachrichtigung
Symbolische Postillustration, keine echte Wahlbenachrichtigung.
Die Antwort in Kürze

Wahlberechtigte erhalten eine Wahlbenachrichtigung von der Gemeinde.

Die Gemeinde benachrichtigt die im Wählerverzeichnis eingetragenen Wahlberechtigten. Das Schreiben nennt unter anderem Wahlzeit und Wahlraum sowie Hinweise auf weitere Möglichkeiten der Stimmabgabe.

Einmal selbst ausprobierenOriginalfrage · Nr. 126
Was bekommen wahlberechtigte Bürger und Bürgerinnen in Deutschland vor einer Wahl?

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Eine Benachrichtigung ist eine Information, keine persönliche Gunst.

Das Wahlrecht folgt aus gesetzlichen Voraussetzungen. Es wird nicht von einer einzelnen Amtsperson nach Sympathie erteilt. Die Wahlbenachrichtigung zeigt, dass die betreffende Person im Wählerverzeichnis geführt wird, und hilft ihr, die Wahl organisatorisch vorzubereiten.

Auf dem Schreiben stehen gewöhnlich Wahltag, Zeit und Ort des Wahlraums. Es enthält auch Informationen zur Barrierefreiheit und zur Beantragung eines Wahlscheins mit Briefwahlunterlagen. Die genaue Gestaltung kann unterschiedlich sein; der zuständige Absender ist trotzdem die Gemeinde.

Zwei fiktive Erwachsene mit sehr kurzem silbernem Haar und langen dunklen Locs betrachten einen leeren Umschlag am Frühstückstisch.
KI-generierte Alltagsszene ohne tatsächliche personenbezogene Wahldaten.

Die anderen drei Antworten

Die anderen Stellen haben nicht die Aufgabe, diese kommunale Benachrichtigung zu versenden.

eine Wahlerlaubnis vom Bundespräsidenten / von der Bundespräsidentin

Eine persönliche „Wahlerlaubnis“ des Bundespräsidenten ist nicht erforderlich. Wahlberechtigung beruht auf dem Gesetz und wird im vorgesehenen Verwaltungsverfahren geprüft.

eine Benachrichtigung von der Bundesversammlung

Die Bundesversammlung wählt den Bundespräsidenten. Sie führt nicht das örtliche Wählerverzeichnis und verschickt nicht die Wahlbenachrichtigung der Gemeinde.

eine Benachrichtigung vom Pfarramt

Ein Pfarramt ist eine kirchliche Stelle. Die staatliche Wahlorganisation liegt nicht bei der Kirchengemeinde; die Benachrichtigung kommt von der politischen Gemeinde.

Ein verlorener Brief bedeutet nicht automatisch ein verlorenes Wahlrecht.

Wer die Benachrichtigung verlegt hat, kann grundsätzlich trotzdem wählen, wenn die Wahlberechtigung im zuständigen Wahlraum festgestellt werden kann. Personalausweis oder Reisepass sollten bereitgehalten werden. Entscheidend ist nicht der bloße Besitz des Briefes, sondern die ordnungsgemäße Berechtigung.

Wer bis zum 21. Tag vor einer Bundestagswahl keine Benachrichtigung erhalten hat, sollte bei der Gemeinde die Eintragung klären. Wahlbenachrichtigung und Wahlschein sind verschiedene Dokumente: Der Wahlschein eröffnet bestimmte zusätzliche Wege, etwa die Briefwahl.

Wahlbenachrichtigung · Die Bundeswahlleiterin ↗
Dein Merksatz

Gemeinde → Wahlbenachrichtigung → Zeit und Ort prüfen.

Lerne Absender und Dokument gemeinsam. Verwechsle die Benachrichtigung nicht mit einer Erlaubnis des Staatsoberhaupts oder dem gesonderten Wahlschein.

Drei Wörter für diese Frage

die Wahlbenachrichtigungelection notification
Das Schreiben über die Eintragung ins Wählerverzeichnis und die Teilnahme an der Wahl.
die Gemeindemunicipality
Die örtliche politische Verwaltungseinheit; hier nicht die Kirchengemeinde.
das Wählerverzeichniselectoral roll
Das amtliche Verzeichnis der Wahlberechtigten für den jeweiligen Wahlbezirk.
Die Bundeswahlleiterin · Wahlbenachrichtigung ↗
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Quellen & Einordnung

Eigenständig formulierte Lernhilfe, keine offizielle BAMF-Veröffentlichung und keine Beratung für einen Einzelfall. Die unten genannten Quellen wurden am 20. Oktober 2026 für die erläuterten Aussagen geprüft; die Testfrage stammt aus dem vorhandenen Fragenbestand.

Die beiden redaktionellen Bilder sind KI-generierte Illustrationen. Sie dokumentieren keine tatsächlichen Ereignisse oder Behördenvorgänge.